Kühlen Kopf bewahren – Der Weihnachts-„altlandkreis“ ist da!

Wer vor einem Jahr prognostiziert hätte, dass die besten Eishockeyspieler Deutschlands in Kurzarbeit müssen, wäre ohne Übertreibung für verrückt erklärt worden. Nick Latta und Bernhard Ebner, die derzeit einzigen DEL-Spieler aus dem Schongauer Altlandkreis, berichten in unserer November / Dezember-Ausgabe über die kurioseste Zeit ihrer Karriere, deren konkrete Fortsetzung nach wie vor ungewiss ist. Und ihren Geist und Körper ordentlich durcheinanderwirbelt. Kühlen Kopf bewahren heißt es in Zeiten von Corona. Für viele sicherlich leichter gesagt als getan. Wer mit dieser schwer greifbaren Zeit in jedem Falle vorbildlich umgeht: Herbert und Gisela Kieweg. Er ist Polizeichef in Schongau, sie Bürgermeisterin von Bad Bayersoien. Erstmals in der Geschichte des „altlandkreis“-Magazins hatten wir somit ein Ehepaar auf unserer Roten Couch. Und, so viel sei vorweggenommen: Es hat reibungslos gut geklappt. Öffentliche Sicherheit, Hilfsbereitschaft für Bürger und Mitarbeiter, Teamgeist in den eigenen vier Wänden, nicht alles glauben, was in den Medien von jetzt auf gleich hochgebauscht wird, veränderte Kriminalität aufgrund der Pandemie – diese und viele weitere Gesprächsthemen mit den „Kiewegs“ gibt’s nachzulesen ab Seite 9.

Denkmäler für verstorbene Kinder

Wenige Seiten vorher werden Ihnen Taschenuhren und hübsche Burschen im schnieken Anzug ins Auge stechen. Die Rede ist vom Perpendikelclub Hohenpeißenberg – ein einzigartiger Burschenverein, den es weit und breit kein zweites Mal gibt. Wir haben uns natürlich gefragt, woher die Ursprünge der Anzugträger rühren. Seltenheitswert hat auch die Spezialisierung von Johannes Klein, selbstständiger Steinmetz aus Steingaden. Er wagt sich an die Gestaltung von Denkmälern, die im Falle eines viel zu frühen Todes besonders viel Fingerspitzengefühl abverlangen. Handwerklich und zwischenmenschlich. Letzteres steht auch für die Fähigkeiten von Matthäus Unsin aus Dienhausen. Vor 30 Jahren errichtete er die Crescentiakapelle als Zeichen unendlicher Dankbarkeit, weil sein schwerstkranker Sohn entgegen fast aller ärztlicher Prognosen überlebt hat. Heute pilgern ganze Menschenmassen in seinen Privatwald, um den zeitgemäßen Worten des Militärseelsorgepfarrers Stefan Bauhofer zu lauschen. Wir haben nach Gründen gesucht, warum diese Waldweihnacht sich in kürzester Zeit zur beliebtesten Christmette der Region entwickelt hat. Wohlgemerkt ohne jegliche Form von Werbung.

Für glatteisfreie Straßen, Gehwege und Hofeinfahrten

Heuer muss der Gottesdienst Corona-bedingt ausfallen. Gepflegt wird die Lichtung trotzdem. Je nach Witterung könnten dann Räum- und Streugeräte zum Einsatz kommen. In Rettenbach hinterm Auerberg gibt es eine Firma, die qualitativ hochwertige Produkte für den kommunalen Winterdienst herstellt. Wir staunten nicht schlecht beim Rundgang durch den mittelständischen Industriebetrieb mit 85 Mitarbeitern. Ähnlich modern geht’s im Kuhstall von Familie Staltmayr aus Apfeldorf-Wies zu. Dort melkt der Roboter. Rund um die Uhr. Es sei denn, die Kuh war bereits zwei Mal im Stand – dann gibt’s einen sanften Klapps auf den Hintern, wie ich mit eigenen Augen beobachten durfte,

 

Ihr „altlandkreis“-Team

Viel Spaß beim Lesen

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