Ein Stück Normalität – Der Mai/Juni-„altlandkreis“ ist da!

Die 59. Ausgabe des „altlandkreis“-Magazins ist in vielerlei Hinsicht speziell. Aufgrund der Corona-Krise erscheint sie in kleinerem Umfang. Darüber hinaus erstmals überhaupt ohne Rote-Couch-Interview und ohne Veranstaltungskalender. Gleich eine komplette Ausgabe sausen zu lassen? Auf gar keinen Fall! Gerade in Zeiten des von der Regierung verordneten „Bleibts dahoam!“ sind wir als nachrichtliches Magazin mehr denn je in der Pflicht, Ihnen, liebe Leser, ein Stück Normalität zu überbringen.

Zeilen voller Phantasie

Angefangen mit „Briefe von Max“. Der Sozialpädagoge aus Schongau schreibt persönliche Briefe an Kinder, von denen auch Eltern hellauf begeistert sind. Für große Begeisterung sorgt auch eine Innovation eines Peißenberger Betriebs. Der entwickelte eine sogenannte „blueFlux“-Anlage, über die aus organischen Abfällen aller Art „grüner“ Wasserstoff hergestellt werden kann. Um diese für den Weltklimaschutz bahnbrechende Innovation bekannt zu machen, soll auf Windkreut (Tabaluga-Hof) ein für jedermann zugängliches Reallabor entstehen. Darüber hinaus plant die Entsorgungs- und Verwertungsfirma Emter bei Altenstadt nicht nur die Inbetriebnahme einer riesigen „blueFlux“-Anlage, sondern auch den Bau einer Wasserstofftankstelle an einer Kreuzung nordwestlich der MöbelCentrale in Schongau. Mehr für die Natur möchte auch Thomas Leinauer vom Peitinger Fischereiverein tun. Der ehrenamtliche Gewässerwart besetzt die Peitnach mit ursprünglich heimischen, aber inzwischen vom Aussterben bedrohten Fischen und Krebsen.

Zaubertricks gegen Tics

In besten Händen sind Kinder bei Kornelia Saal. Sie bringt Jungs und Mädels ab dem fünften und sechsten Lebensjahr das Schwimmen bei und verrät, wie fahrlässig es wäre, seinen Kindern diese immens wichtige Ausbildung zu verwehren. Ob die neu- und wiedergewählten Bürgermeister in der Region nicht untergehen, wird sich die kommenden Monate und Jahre zeigen. Wir stellen die Männer – sowie eine Frau – ohne große Worte vor und wünschen allen einen guten Start in die neue Amtsperiode, die im Regelfall sechs Jahre andauern wird. Ob Patrizia Berchtold und Jasmin Götz bis dahin auch hauptberuflich eine eigene Modekollektion auf den Markt gebracht haben? Ausschließen möchten es die begabten Hobbyschneiderinnen aus Hohenfurch jedenfalls nicht. Viele außergewöhnliche Talente bringt auch Timm Kempf mit. Der Schongauer kämpft sich seit seinem sechsten Lebensjahr mit Tourette-Syndrom durch den Alltag. Anfang des Jahres drehte der Westdeutsche Rundfunk (WDR) einen tollen Filmbeitrag über ihn. Ins Fernsehen möchten die Musikanten aus Peiting, Ingenried, Böbing und Schwabbruck gar nicht. Sie wünschen sich einfach nur, dass die Corona-Krise ein schnelles Ende nimmt und die für Juni und Juli geplanten Feste planmäßig durchgeführt werden können.

Apropos Feste feiern: Ihr „altlandkreis“-Magazin wird in wenigen Wochen zehn Jahre alt. Schon jetzt auf das eine oder andere Highlight zurückgeblickt
hat für Sie,

Ihr „altlandkreis“-Team

Viel Spaß beim Lesen

X
X